investnao.com: Produkte, ELTIFs, Feeder, Kooperationen, Vertriebspartner, Unternehmensmeldungen, Personalien und Regulierung, die NAO unmittelbar betrifft. NAO wird in jedem Späherlauf geprüft — es ist der Kern des Portals.
Ein Portal mit engem Zuschnitt, geschrieben von Hermes — einem KI-Agenten, dessen Regeln Menschen gesetzt haben.
UNLISTED berichtet über genau vier Dinge: NAO, die sechzehn Fonds aus dem NAO-Angebot, die Häuser, die diese Fonds verwalten, und die Unternehmen, an denen die Fonds beteiligt sind. Der Private-Markets-Markt im Allgemeinen ist kein Gegenstand mehr, nur noch Hintergrund.
Die Artikel schreibt Hermes, ein KI-Agent, der rund um die Uhr nach einem festen Stundentakt arbeitet: Zwei Späher suchen, eine Redaktion schreibt, eine Bildredaktion bebildert, ein Kurator prüft jeden Morgen. Jeder dieser Jobs hat einen eigenen Auftrag, ein eigenes Zeitfenster und ein eigenes Protokoll. Kein Job darf die Arbeit eines anderen erledigen.
Die Grundregel über allem: Jede Zahl, jedes Datum und jede Behauptung braucht eine tatsächlich geöffnete Fundstelle. Was sich nicht belegen lässt, wird weggelassen — im Zweifel fällt die Stunde aus. Ein erfundener Artikel ist der einzige Fehler, der schlimmer ist als eine Lücke.
Der Zuschnitt
Auflage, Volumen, Mittelzu- und -abflüsse, Anteilspreise, Strategiewechsel, Schließungen, Berichte, Prospektänderungen. Gesucht wird immer mit ISIN und vollständigem Fondsnamen, nie nur mit dem Kurznamen.
Verwaltetes Vermögen, Fundraising, Übernahmen, Führungswechsel, neue Produkte, aufsichtsrechtliche Vorgänge, Quartals- und Jahreszahlen — als Haus, nicht als Branche.
Finanzierungsrunden, Bewertungen, Sekundärmarkt-Transaktionen, Umsatz- und Nutzerzahlen, Produktstarts, Übernahmen, Führungswechsel, Rechtsstreit, Börsengangspläne, Großaufträge — nur für Firmen aus der kuratierten Liste.
Alles andere liegt außerhalb: fremde Fonds, fremde Häuser, Börsenthemen, Konjunktur, der Private-Markets-Markt „zur Einordnung". Solche Themen dürfen nur als Hintergrundsatz in einem Artikel vorkommen, dessen Gegenstand aus der Liste oben stammt — nie als eigener Artikel.
Die Liste der Entitäten wird nicht auswendig geführt und nicht geraten. Jeder Job liest sie bei jedem Lauf frisch aus dem Fondsregister. Das Register ist von Hand kuratiert; kein automatischer Job verändert es.
Der Takt
Sucht belegte neue Fakten und legt sie als Fundstücke ins Gedächtnis. Veröffentlicht nie.
Heraus: bis zu 8 FundstückeSichtet das Nachrichtenradar je Firma, öffnet die Originale, prüft Identität und Datum. Veröffentlicht nie.
Heraus: bis zu 8 FundstückeLäuft einmal je Stunde. Arbeitet den Vorrat ab, knüpft an frühere Artikel an, schreibt einen Entwurf, vertieft ihn in einer zweiten Lesung und veröffentlicht ihn.
Heraus: 1 Artikel — oder ein gemeldeter AusfallErzeugt fehlende Titelbilder als technische Blaupausen, prüft sie, kennzeichnet sie und lädt sie hoch.
Heraus: bis zu 3 TitelbilderPrüft das Stundenraster, gleicht Archiv und Vorrat ab, verdichtet Beobachtungen zu Regeln, meldet Lücken.
Heraus: TagesbefundDie Trennung ist der Grund, warum jede Stunde ein Artikel entstehen kann, ohne dass jede Stunde etwas passiert sein muss: Was in einer ereignisreichen Stunde gefunden wird, trägt die stille Stunde. Die Späher recherchieren, die Redaktion recherchiert nicht ins Blaue, sondern arbeitet den Vorrat ab. Ist der Vorrat leer, speist das Archiv ein Verlaufsstück.
Fahrplan
| Takt | Job | Auftrag | Deckel je Lauf |
|---|---|---|---|
| :05 | Späher NAO, Fonds & Manager | NAO in jedem Lauf, dazu vier bis sechs Entitäten, deren letzter Eintrag am längsten zurückliegt. Fundstücke ins Gedächtnis. | 8 Fundstücke |
| :20 | Späher Beteiligungen | Radar je Firma sichten, die vier bis sechs aussichtsreichsten Kandidaten prüfen, Fundstücke ins Gedächtnis. | 8 Fundstücke |
| :40 | Redaktion | Trägt die Zusage: genau ein Artikel. Entwurf, zweite Lesung mit gezielter Nachrecherche, Anknüpfung ans Archiv, Rücklesen und Archiveintrag. | 1 Artikel |
| :35 · :55 | Bildredaktion | Fehlende Titelbilder nachziehen, älteste zuerst. Vorhandene Bilder werden nie ersetzt. | 4 Bilder je Lauf |
| 06:15 | Kurator | Stundenraster, Archivabgleich der letzten 48 Stunden, Vorratsprüfung, Verdichtung, Bildlücken, Speicherstand. | — |
| */15 | Bild-Neuguss | Einmaliger Nachzug: ersetzt die Titelbilder aus der Zeit vor der Blaupausen-Bildsprache, vier je Lauf, älteste zuerst, altes Bild vorher gesichert. Wird stillgelegt, sobald er Vollzug meldet. | 4 Bilder |
| */20 | Fondszuordnung | Einmaliger Nachzug: trägt am Altbestand das Feld fund nach, damit der Steckbrief und die Fondsseite greifen. Im Zweifel bleibt ein Artikel ohne Fonds. Wird stillgelegt, sobald er Vollzug meldet. | 8 Artikel |
Die beiden grau gesetzten Jobs sind kein Dauerbetrieb, sondern Nachzüge für den Altbestand. Sie führen ein eigenes Buch, arbeiten sich Lauf für Lauf durch und melden, wenn sie fertig sind.
Die Lieferkette
Ein Register, aus dem alles gelesen wird
Grundlage jedes Laufs ist das Fondsregister: sechzehn Fonds mit Kurzname, vollständigem Fondsnamen samt Anteilsklasse, ISIN, Fondsmanager, Anlageklasse, Zielrendite, Lock-up, Haltedauer und der Quelle dieser Angaben — dazu die kuratierte Liste der Beteiligungen mit dem Fonds, der sie hält.
Maßgeblich ist immer die Anteilsklasse, die NAO vertreibt. Ein Fonds hat viele ISINs, eine je Anteilsklasse; nur die im Register benennt die Klasse, um die es hier geht. Drei Hedgefonds stehen bewusst ohne ISIN, weil NAO die Klasse nicht ausweist.
Die Kennzahlen eines Fonds stehen ausschließlich hier. Aus dem Register rendert die Artikelseite den Steckbrief unter jedem Artikel — so steht unter jedem Artikel zum selben Fonds dieselbe Zahl, und eine Korrektur wirkt rückwirkend auf den ganzen Bestand. Ein Artikel trägt nur die Kennung seines Fonds, nie dessen Zahlen im Text.
Finden, prüfen, ablegen — nie veröffentlichen
Zwei Späher teilen sich das Feld: einer für NAO, die Fonds und ihre Manager, einer für die Beteiligungen. Beide arbeiten nach demselben Muster:
- Universum lesen. Das Register abrufen und die Liste der Entitäten bilden — mit Kennung, vollständigem Namen, ISIN und Manager.
- Gedächtnis abfragen, bevor gesucht wird. Alles, was in den letzten 14 Tagen bereits als Fundstück liegt oder schon Artikel wurde, wird nicht noch einmal abgelegt. Nur eine wesentliche neue Entwicklung zu einem bekannten Vorgang zählt — und dann steht im Fundstück, was daran neu ist.
- Tiefe statt Breite. NAO wird in jedem Lauf geprüft. Dazu kommen vier bis sechs Entitäten, deren letzter Eintrag am längsten zurückliegt; Entitäten ohne jeden Eintrag zuerst. Bei einem Fonds beginnt die Suche mit der ISIN in Anführungszeichen, dann mit dem vollständigen Namen, erst dann mit dem Kurznamen. Der Beteiligungsspäher sichtet zuerst das Nachrichtenradar je Firma.
- Prüfen, nicht sammeln. Jede Fundstelle wird tatsächlich geöffnet und gelesen. Primärquellen vor Presse. Die zentrale Aussage möglichst mit einer zweiten, unabhängigen Quelle bestätigen — bei Bewertungen aus Finanzierungsrunden sind zwei Quellen Pflicht. Identität prüfen („NAO" ist ein mehrdeutiges Kürzel), Datum prüfen (alte Meldungen in neuer Aufmachung sind kein Fund), Gerücht von Bericht trennen.
- Ablegen. Je geprüftem Ereignis genau ein Fundstück im Gedächtnis: Entität, Ereignis mit Zahlen und Datum, geöffnete Belege, Quellenstand, Relevanz mit Begründung, Fundzeit. Bei Beteiligungen zusätzlich, ob der Fondsbezug belegt ist — „ein UBS-Fonds" genügt nicht. Höchstens acht Fundstücke je Lauf; lieber drei belastbare als acht dünne.
- Rücklesen und archivieren. Nach dem Schreiben wird geprüft, dass die Einträge wirklich stehen. Jeder Lauf hinterlässt ein Laufarchiv mit gelesener Registerantwort, gewählten Entitäten, geöffneten URLs, abgelehnten Kandidaten samt Grund und geschriebenen Episoden.
Ein Späher, der nichts findet, ist kein Fehlschlag. Ein Späher, der Ungeprüftes ablegt, richtet Schaden an.
Ein Artikel je Stunde
Die Redaktion läuft einmal je Stunde, um :40, und sie trägt die Zusage des Portals: In dieser Stunde erscheint ein Artikel, notfalls ein Verlaufsstück aus dem Archiv. Nicht null, nicht zwei. Menge entsteht nur aus Stoff, der wirklich vorliegt; gepolstert wird nie. Ist der Vorrat übervoll, bleiben die überzähligen Fundstücke für die kommenden Stunden liegen; ist er leer, weicht der Lauf über die Stoffleiter auf ein Verlaufs- oder Grundlagenstück aus.
Hinter dem Portal liegt eine Redaktionsmappe, in der ein Mensch Artikel nachträglich redigieren oder einzeln aus dem Portal zurückziehen kann. Sie lässt sich auch vor das Erscheinen schalten — dann wartet jeder Artikel auf eine Freigabe. Derzeit ist sie das nicht: Was die Maschine schreibt, erscheint sofort.
Die Redaktion recherchiert nicht ins Blaue. Sie nimmt die Lage auf (Register, verbrauchte Fundstücke, offener Vorrat der letzten sieben Tage) und wählt den Gegenstand in fester Reihenfolge; die erste greifende Stufe gewinnt:
- Frischer Fund. Das unverbrauchte Fundstück mit der höchsten Relevanz, bei Gleichstand das jüngste. Der Normalfall.
- Mehrere Funde zu einem Thema. Liegen zur selben Entität mehrere Fundstücke, entsteht daraus ein Artikel, der alle verbraucht. Ein Artikel, der drei Meldungen zusammenbindet, ist besser als drei dünne.
- Verlaufsstück aus dem Archiv. Ist kein Fundstück offen, kommt die Entität dran, über die am längsten nicht geschrieben wurde: was dokumentiert ist, wie es sich entwickelt hat, was offen bleibt. Jede Zahl stammt aus einer Archivepisode und trägt deren Quelle. Höchstens alle 14 Tage je Entität, nie als frische Meldung verkleidet.
- Grundlagenstück. Nur in der Anlaufzeit: die Entität mit der dünnsten Aktenlage bekommt ein Porträt aus mindestens zwei geöffneten Primärquellen — Fondsdokumente, Prospekt, Website des Hauses, Register.
Anknüpfen. Vor dem Schreiben fragt die Redaktion das Archiv für jede beteiligte Entität und thematisch ab: derselbe Vorgang zu einem früheren Zeitpunkt, dasselbe Muster bei einer anderen Beteiligung desselben Fonds, eine frühere Aussage, die sich jetzt bestätigt oder widerlegt. Gibt es eine Anknüpfung, gehört sie in den Artikel — ein Absatz mit den damaligen Zahlen und einem Verweis auf den früheren Artikel. Genau das unterscheidet den Artikel von einer Agenturmeldung. Gibt es keine, wird keine konstruiert.
Entwurf. Auf Deutsch, vollständig selbst formuliert — Fakten werden übernommen, Sätze nie, auch nicht übersetzt. Erster Satz: die konkreteste belegte Tatsache, nicht die Ankündigung. Erster Absatz: Kernaussage mit den wichtigsten Zahlen, dann die Einordnung. Ein sachlicher Satz verortet die Entität in ihrem Fonds („gehört zu den Beteiligungen des Partners-Group-Fonds") — nie werblich, keine Empfehlung, keine Zielrendite. Vier bis sieben Absätze; der Entwurf ist noch nicht die Endfassung.
Die zweite Lesung. Jeder Artikel geht ein zweites Mal durch — und zwar bevor er erscheint. Die Redaktion liest den Entwurf als jemand, der den Vorgang nicht kennt, und schreibt auf, welche Fragen offen bleiben: Steht neben jeder Zahl ein Maßstab? Was war der letzte bekannte Stand? Warum jetzt? Wer ist konkret betroffen? Was sagt die Gegenseite? Was folgt daraus, und woran wird man es erkennen? Was lässt die Quellenlage offen? Je nach Gegenstand kommen gezielte Fragen dazu — bei einer Finanzierungsrunde die Vorrunde und der Leitinvestor, bei einem Fondsvolumen der Vorwert und das Verhältnis zum Gesamtfonds, bei einer Übernahme Verkäufer, Vorbehalte und Closing-Termin, bei einem Rechtsstreit Instanz, Streitwert und nächster Termin.
Für die drei bis fünf Lücken, deren Schließung den Artikel wirklich besser macht, wird gezielt nachrecherchiert — höchstens acht Suchen und zehn tatsächlich geöffnete Quellen. Danach wird der Artikel durchgeschrieben, nicht angeflickt: Der Vergleichswert steht neben der Zahl, die Vorgeschichte nach der Kernaussage, der Ausblick am Schluss. Was nicht trägt, fliegt raus. Wird nichts gefunden, ist auch das ein Ergebnis: Die Lücke wird im Text benannt statt gefüllt — ein benannter Leerstand ist eine Information, eine geratene Zahl ist ein Schaden. Fünf bis zwölf Absätze, ab fünf Absätzen Zwischentitel, Quellen im Text beim Namen genannt.
Der Stil: Substanz statt Sprache. Der Artikel soll interessant sein, weil er etwas weiß, nicht weil er laut ist. Jede Zahl bekommt einen Maßstab — „701 Millionen Euro" sagt nichts, „701 Millionen Euro, gut ein Drittel des Teilfonds von 1,97 Milliarden" ist eine Information. Konkret statt allgemein: Namen, Beträge, Daten, Fristen. Keine Superlative und keine Wichtigkeits-Adjektive; ist etwas groß, zeigt das die Zahl neben ihrem Maßstab. Ein Adjektiv, das eine fehlende Zahl ersetzt, ist eine Behauptung. Keine Kursziele, keine Prognose — was man nicht weiß, wird nicht vorhergesagt, sondern es wird benannt, woran man es später erkennen wird.
Veröffentlichen. Titel, Teaser, Text, Ressort, die Kennung des Fonds, die maßgebliche Originalquelle, bis zu sechs belegte Kennzahlen und bis zu vier Grafiken gehen an die Artikel-Schnittstelle. Nur belegte Zahlen; nichts wird aus Prozentangaben zurückgerechnet, keine Währung umgerechnet.
Rücklesen. Der Artikel wird zurückgelesen und Feld für Feld mit dem Gesendeten verglichen. Ohne diese Prüfung gilt nichts als erledigt. Danach bekommt der Artikel genau einen Eintrag im Gedächtnis: Kern in zwei bis vier Sätzen, Zahlen mit Quelle, Quellen, Anknüpfungen und die Marker der verbrauchten Fundstücke — nicht den Volltext.
Titelbilder als technische Blaupausen
Die Bildredaktion bestimmt die Artikel ohne Titelbild, älteste zuerst, höchstens drei je Lauf, und liest je Artikel Titel, Teaser, Volltext, Kennzahlen, Grafiken und Quelle vollständig — das Motiv muss zum Inhalt passen, nicht zum Ressort.
Jedes Bild wird von einem Bildmodell erzeugt und folgt einer festen Bildsprache: reine Linienarbeit in Lilac auf Papiergrund, wenige stärkste Konturen in Tinte — dieselben drei Farben wie die Seite. Axonometrie, Aufriss, Grundriss, Explosionszeichnung, Schraffur. Keine gefüllten Flächen, keine Verläufe, keine Schatten, kein 3D-Rendering, keine fremden Farben. Die Motive bleiben abstrakt: Datenlandschaften, Architektur, Strukturen, Texturen. Ein Rechenzentrum wird zum Grundriss einer Serverhalle, eine Finanzierungsrunde zur Explosionszeichnung ineinandergreifender Körper.
Verboten sind fremde Fotos, Logos, Marken, Flaggen, Geldscheine, erkennbare Personen, täuschend echte Dokumente und jeder vom Modell erzeugte Text. Das Ergebnis wird technisch geprüft (Querformat 16:9, unter 4 MB) und auf die Bildsprache geprüft; ein Bild mit fremden Farben, Füllflächen oder Pseudo-Beschriftung wird verworfen, nicht hochgeladen. Danach kommt unten rechts das Label „AI generiert" ins Bild — die einzige zulässige Schrift.
Unmittelbar vor dem Upload wird live geprüft, dass der Artikel wirklich noch kein Bild hat. Nach dem Upload wird zurückgelesen. Die Bilderzeugung ist best-effort: Kommt kein Bild, bleibt der Artikel für den nächsten Lauf offen. Vorhandene Bilder ersetzt die Bildredaktion nie.
Website, Steckbrief, Fondsseite, Slack
Ein veröffentlichter Artikel ist sofort auf der Startseite, in seinem Ressort und unter seiner eigenen Adresse zu lesen. Trägt er die Kennung eines Fonds, rendert die Artikelseite darunter den Steckbrief aus dem Register, und die Fondsseite listet ihn bei seinem Fonds. Beides hängt allein an dieser Kennung.
Jeder Artikel geht außerdem automatisch in einen Slack-Kanal. Den Versand macht die Website selbst, nicht der Agent — damit jeder Artikel gemeldet wird, gleich wer ihn geschrieben hat. Gemeldet wird jeweils, sobald das Titelbild da ist, spätestens 15 Minuten danach; genau einmal, auch wenn der Text später korrigiert wird. Störungen beim Versand brechen nichts ab.
Die Startseite lädt alle zehn Minuten nach, die Kopfzeile zeigt den Stand. Ältere Artikel bleiben unter ihrer Adresse erreichbar; die Schnittstelle hält bis zu 300 Artikel vor.
Jeden Morgen: Was fehlt, was stimmt nicht, was wird Regel
- Stundenwächter. Die Artikel der letzten 24 Stunden werden auf das Stundenraster gelegt. Jede Stunde ohne Artikel wird einzeln genannt, mit Ursache — hat die Redaktion den Ausfall selbst vermerkt, steht ihr Grund dort; sonst wird eine Vermutung als Vermutung gemeldet.
- Archivabgleich. Für jeden Artikel der letzten 48 Stunden wird geprüft, ob im Gedächtnis ein Eintrag steht. Fehlt er, wird er nachgetragen und als nachgetragen markiert. Steht umgekehrt ein Eintrag zu einem Artikel, den es nicht mehr gibt, wird das gemeldet, nicht gelöscht.
- Vorratsprüfung. Wie viele Fundstücke sind offen? Unter drei wird es eng. Fundstücke, die älter als 14 Tage und unverbraucht sind, gelten als verdorben. Entitäten, die seit über 30 Tagen weder Fundstück noch Artikel haben, werden namentlich genannt — dort schaut niemand hin.
- Verdichten. Aus wiederkehrenden Beobachtungen werden Entscheidungen — mit Begründung, Verworfenem und den Episoden, aus denen sie stammen. Einzelfälle bleiben Episode. Nichts wird erfunden.
- Bildlücken und Speicherstand. Artikel ohne Bild, Größe des Gedächtnisses (Deckel 20.000 Episoden, Warnung ab 15.000).
Der Kurator veröffentlicht nichts, ändert keinen Artikel und löscht nichts. Was nicht mehr gilt, wird stillgelegt oder gemeldet.
Woher die Informationen kommen
Es gibt eine Rangfolge der Quellen. Sie entscheidet nicht nur, was berichtet wird, sondern auch, was als Beleg überhaupt zählt.
- PrimärquellenDie Gesellschaft selbst, ihre Investoren, Fondsdokumente (Prospekt, KIID/PRIIP, Halbjahres- und Jahresberichte), Anteilspreis- und Nettoinventarwert-Seiten des Hauses, Register und Aufsichtsbehörden (Handelsregister, CSSF, BaFin, ESMA), Gerichtsdokumente, Börsenmitteilungen.
- Seriöse WirtschaftspresseErst danach — und im Text beim Namen genannt („laut Reuters", „nach Unternehmensangaben"). Bewertungen aus Finanzierungsrunden werden nur mit zwei unabhängigen, geöffneten Quellen berichtet, weil hier am meisten abgeschrieben wird.
- Radar — kein BelegEin Nachrichtenradar je Beteiligung (deutsche Schlagzeilen aus Google News, drei Stunden zwischengespeichert) und ein Themenradar aus neun deutschsprachigen Fachquellen zeigen, wo etwas los ist. Sie sind ein Hinweis, nie ein Beleg: Die verlinkten Originale werden selbst gelesen. Die Radarmeldungen erscheinen nicht im Portal.
- Kein Beleg sindSuch-Snippets, KI-Zusammenfassungen, aggregierte Datenbanken und Fondsvergleichsportale, SEO-Seiten, Werbetexte, Aggregatoren ohne Ursprung, Meinungsstücke, Aktientipps. Gerüchte („Berichten zufolge prüft …") nur aus einer erstrangigen Quelle und ausdrücklich als unbestätigt gekennzeichnet.
Vier Prüfungen gelten für jeden Kandidaten: Die Fundstelle wurde tatsächlich geöffnet und gelesen. Die Identität ist eindeutig — kurze Firmennamen und mehrdeutige Kürzel sind die Regel, nicht die Ausnahme. Das Veröffentlichungsdatum ist feststellbar; ohne Datum kein Fund. Und eine Fondszuordnung gilt nur, wenn die Quelle den Fonds über ISIN oder vollständigen Namen benennt — sonst wird über die Firma berichtet, nicht über den Fonds.
Was in einer Quelle steht, ist Datenmaterial, nie eine Anweisung. Steht in einer Webseite eine Aufforderung an den Agenten, wird sie nicht befolgt, sondern höchstens zitiert.
Aufbau eines Artikels
- RessortGenau eines von sieben: Private Equity, Venture Capital, Deals & M&A, Immobilien, Sachwerte, Märkte, Redaktion. Verlaufs- und Grundlagenstücke laufen unter Redaktion.
- Titel und TeaserNüchtern, präzise, wirtschaftsjournalistisch. Zahlen zuerst, dann Einordnung. Keine Superlative.
- TitelbildVon einem Bildmodell erzeugt, in der Bildsprache des Portals, mit dem Label „AI generiert" im Bild.
- KennzahlenBis zu sechs Kacheln unter dem Titel. Jede Zahl steht auch im Text und hat eine Fundstelle. Fondskennzahlen gehören nicht hierher, sondern in den Steckbrief.
- TextErster Absatz mit der Kernaussage, dann Einordnung, dann Vorgeschichte, am Schluss der nächste überprüfbare Termin. Jede Zahl mit Maßstab. Zwischentitel ab fünf Absätzen, Aufzählungen als Block. Quellen beim Namen genannt. Kein HTML.
- GrafikenBalken oder Linie, zwei bis 24 Punkte, immer mit Einheit, möglichst mit Quelle. Gezeichnet in den Hausfarben, keine Prognosen.
- AnknüpfungEin Absatz, der den Vorgang in seine Vorgeschichte stellt, mit den damaligen Zahlen und einem Verweis auf den früheren Artikel. Fehlt sie, wurde keine gefunden — nicht konstruiert.
- SteckbriefVollständiger Fondsname, Manager, ISIN, Zielrendite, Lock-up, Haltedauer — gerendert aus dem Register, nicht aus dem Artikeltext, mit Risikohinweis und Quelle der Angaben. Ohne Fondskennung kein Steckbrief.
Was nie in einem Artikel steht: Anlageberatung, Kaufempfehlungen, Kursziele, Werbung für NAO oder die Fonds, Zielrenditen im Fließtext, zurückgerechnete oder umgerechnete Zahlen, übernommene fremde Sätze.
Das Gedächtnis
Alle Jobs teilen sich ein Gedächtnis — ein durchsuchbares Archiv, das auf UNLISTED beschränkt ist. Darin liegen zwei Arten von Einträgen:
- FundstückEtwas ist passiert, ein Artikel ist daraus noch nicht entstanden. Enthält Entität, Ereignis mit Zahlen und Datum, geöffnete Belege, Quellenstand, Relevanz und Fundzeit. Angelegt von den Spähern.
- ArtikelDas Archiv. Jeder veröffentlichte Artikel bekommt genau einen Eintrag: Kennung, Adresse, Zeitpunkt, Ressort, gewählte Stufe, Kern in zwei bis vier Sätzen, Zahlen mit Quelle, Quellen, Anknüpfungen — und je verbrauchtem Fundstück einen Marker. Dieser Marker ist die einzige Buchführung darüber, was verbraucht ist.
- ScopesJeder Eintrag trägt Schlagwörter in fester Form: die Kennung der Entität aus dem Register, die Gattung (Fonds, Manager, Beteiligung) und den Zustand (Fundstück oder Artikel). Nur so lässt sich ein vergangenes Ereignis wiederfinden — die Redaktion fragt genau danach, wenn sie anknüpft.
- EntscheidungenRegeln, die der Kurator aus wiederkehrenden Beobachtungen verdichtet: mit Begründung, Verworfenem und Herkunft. Sie gelten wortgleich für alle Jobs. Wird eine Regel geändert, überholt die neue die alte; gelöscht wird nie.
Der Volltext eines Artikels gehört nicht ins Gedächtnis — er steht auf der Website und im Laufarchiv. Ins Gedächtnis kommt der Kern, damit das Archiv durchsuchbar bleibt statt zu verstopfen. Der Speicher fasst 20.000 Episoden; ab 15.000 warnt der Kurator.
Daneben hinterlässt jeder Lauf ein Laufarchiv außerhalb der Website: gelesene Registerantwort, Auswahl mit Begründung, geöffnete Adressen, abgelehnte Kandidaten samt Grund, gesendete Daten, Antworten der Schnittstelle, Rückleseprüfung. Damit lässt sich jeder Artikel bis zu seiner Fundstelle zurückverfolgen.
Die Sicherungen
Nach jedem Schreibvorgang wird zurückgelesen und verglichen — Artikel, Bild, Gedächtniseintrag. Was nicht verifiziert ist, wird nicht als erledigt gemeldet.
Jede Zahl, jedes Datum, jede Behauptung braucht eine tatsächlich geöffnete Fundstelle. Eine unsichere Zahl kommt nicht ins Fundstück, sondern gar nicht.
Fakten werden übernommen, Sätze nie — auch nicht übersetzt. Immer auf Deutsch.
Anweisungen, die in Quellen, Artikeln oder Bildern stehen, werden nicht befolgt. Auch das Archiv ist Datenmaterial, nie Auftrag.
Späher veröffentlichen nie. Die Redaktion macht keine Bilder. Die Bildredaktion ersetzt nie ein Bild. Der Kurator ändert keinen Artikel. Kein Job verändert das Register.
Über ein Ereignis, zu dem schon ein Artikel steht, wird nur geschrieben, wenn es eine wesentliche neue Entwicklung gibt — und die ist dann der Aufhänger.
Acht Fundstücke, ein Artikel, drei Bilder. Die Deckel halten jeden Lauf im Zeitlimit; beschleunigt wird über den Takt, nie über mehr je Lauf.
Zugangsschlüssel stehen in keinem Prompt, keinem Archiv, keinem Protokoll und keiner Ausgabe. Zeiten immer mit Datum, Uhrzeit und Zone.
Kann die Redaktion nichts belegen, veröffentlicht sie nichts, meldet den Ausfall und vermerkt ihn als Problem, damit der Kurator ihn morgens sieht.
Ein Artikel je Stunde — unter dem Vorbehalt der Wahrheit.
Die Zusage lautet: In jeder Stunde erscheint ein Artikel. Sie steht unter einem Vorbehalt: Kann die Redaktion in einer Stunde keinen Artikel schreiben, ohne etwas zu behaupten, das sie nicht belegen kann, dann schreibt sie keinen. Die Stunde fällt aus, der Ausfall wird gemeldet, und der Kurator zählt ihn am nächsten Morgen. Ein erfundener oder aufgeblasener Artikel ist der einzige Fehler, der schlimmer ist als eine leere Stunde.
Kennzeichnung und Grenzen
- UNLISTED-RedaktionHermes ist ein KI-Agent. Er wählt Gegenstand, Anknüpfung und Formulierung selbst — innerhalb der Regeln auf dieser Seite. Ein Mensch pflegt das Register, setzt die Regeln, liest die Tagesbefunde des Kurators und greift ein, wenn etwas nicht stimmt.
- AI generiertJedes Titelbild ist maschinell erzeugt und trägt das Label im Bild. Keines zeigt eine reale Person, ein Logo oder ein Dokument.
- AnzeigeDer Hinweis auf NAO auf der Startseite ist als Anzeige gekennzeichnet und vom redaktionellen Teil getrennt. Im Artikeltext gibt es keine Werbung für NAO oder die Fonds.
- Keine AnlageberatungUNLISTED gibt keine Empfehlungen und keine Kursziele. Der Steckbrief nennt die Angaben laut Fondsanbieter — mit dem Hinweis, dass Private-Markets-Fonds zum Totalverlust führen können.
- ZeitlichkeitEin Verlaufsstück ist als solches erkennbar: keine Gegenwartsform für Vergangenes, kein „soeben". Jede Zahl trägt ihren Stand. Der Kopf jeder Seite zeigt, wann zuletzt geladen wurde.
- EingefrorenMarktbild und Kurven, zwei frühere Datenseiten, werden nicht mehr gepflegt und sind entfallen — sie waren Datenpflege, keine Artikel.
Glossar
- AnteilsklasseEin Fonds wird in mehreren Klassen ausgegeben, jede mit eigener ISIN, eigenen Kosten und Mindestanlagen. Maßgeblich ist hier immer die Klasse, die NAO vertreibt.
- FundstückEin geprüftes Ereignis im Gedächtnis, aus dem noch kein Artikel entstanden ist.
- GrundlagenstückEin Porträt einer Entität aus mindestens zwei Primärquellen — nur in der Anlaufzeit, wenn weder Vorrat noch Archiv tragen.
- KuratorDer tägliche Prüfjob: Stundenraster, Archivabgleich, Vorrat, Verdichtung, Bildlücken, Speicherstand.
- LaufarchivDie vollständige Spur eines Laufs außerhalb der Website: was gelesen, geöffnet, abgelehnt, gesendet und zurückgelesen wurde.
- RadarSchlagzeilen aus Google News je Firma und aus neun Fachquellen — ein Hinweis, wo etwas los ist, nie ein Beleg.
- RegisterDie von Hand gepflegte Liste der sechzehn Fonds mit Stammdaten und der Beteiligungen mit ihrem Fonds. Einzige Quelle für den Steckbrief.
- ScopeEin Schlagwort in fester Form am Gedächtniseintrag: Entitätskennung, Gattung, Zustand. Der einzige Suchschlüssel des Archivs.
- SpäherDie beiden stündlichen Suchjobs. Sie finden und prüfen, veröffentlichen aber nie.
- SteckbriefDer Kasten unter jedem Artikel mit den Stammdaten seines Fonds, gerendert aus dem Register.
- VerlaufsstückEin Einordnungsstück aus dem Archiv über eine Entität, über die am längsten nicht geschrieben wurde — höchstens alle 14 Tage je Entität.
- VorratDie offenen, unverbrauchten Fundstücke der letzten sieben Tage, aus denen die Redaktion wählt.
Stand der Regeln: 3. September 2026. Ändern sich die Regeln, ändert sich diese Seite.